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11.11.19

Projekt: „Vielfalt in der BBS1“

Bekleiden der steinernen Figurengruppe im Eingangsbereich der BBS1
- ein Projekt der Maßschneiderklasse 17+

„ ….. was ist denn hier los?“, „ ..  wer fasst mich da an?“, .. ach, lauter nette Schülerinnen und, da ist ja auch ein Schüler?“, „...endlich kümmert sich mal jemand um mich, aber, was machen sie denn mit mir?“ …

Bewiesen ist es natürlich nicht, aber so oder so ähnlich könnten die Gedanken der steinernen Figuren im Eingangsbereich der BBS1 gewesen sein, als die Maßschneiderklasse 17+ der BBS1 ans Werk ging und ihr Projekt startete.

Aber der Reihe nach.

Zu Beginn des Schuljahres sind wir auf dem Weg zu eine Ausstellung in Frankfurt an einer Figur vorbeigekommen, die bestrickt worden war. Meine Anregung, dies auch einmal in der Schule mit der Figurengruppe umzusetzen, wurde sehr positiv aufgenommen.

Was folgte, war der Aufruf an alle Kolleginnen und Kollegen: „Spendet Kleidung!“ (Den zahlreichen Spendern sei an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich gedankt!)

Im ersten Schritt der Umsetzung wurde die steinernen Figurengruppe im Eingangsbereich betrachtet und eventuelle „Probleme“ bei der späteren praktischen Umsetzung angesprochen sowie mögliche Lösungsstrategien angedacht (Figur ist starr, wie kann ich ihr etwas anziehen?, etc.).

In einem zweiten Schritt wurde entsprechend des Themas „Vielfalt an der BBS1“  überlegt, welche Personen, Personentypen oder Personengruppen darunter fallen könnten. Hatte jeder Schüler sein Thema/seine Idee gefunden (z.B.: Punk, fremde Nation, Azubi, Hausmeister, Lehrer etc.), entwickelten die Schüler mit Hilfe des Sinneskarussells (riechen, hören, schmecken, etc.) eine Art Ideensammlung und setzten diese zeichnerisch mit Hilfe einer Figurine um. Im  Stuhlkreis wurden  die Ergebnisse sowie der Prozess ihrer Findung vorgestellt. Die anderen Schüler hatten die Möglichkeit die Ergebnisse zu kommentieren, sowie Änderungsvorschläge einzubringen. In dieser Phase kam auch die Idee auf, Logos zur Kennzeichnung der jeweiligen Personengruppe und der Kreis aus dem selben Stoff als verbindendes Element zu entwickeln.

Dann ging es an die praktische Umsetzung. In Einzel- oder Partnerarbeit mussten die Schüler entsprechend der vorhandenen Bekleidung/den gespendeten Accessoires ihre Ideen gegebenenfalls verändern, Lösungen herbeiführen und/oder Kompromisse eingehen.

Meine Idee zur Befestigung der Bekleidung an den Figuren diese zu tackern oder mit Wäscheklammern zu arbeiten wurde verworfen. Als Maßschneider wird ein Kleidungsstück der Figur genau angepasst, es wird exakt gearbeitet. Entsprechend  wurden die Figuren mit großer Sorgfalt in die Bekleidung eingenäht. Aus drei Hosen wurde eine, aus einem Tuch mit Fransen entstand eine Perücke, Pappe diente als Material für einen Rucksack oder eine Zange. Eine Figur bekam zum Zwecke des besseren Ankleidens sogar einen künstlichen Arm.

Im letzten Schritt wurden auf einer Stellwand die einzelnen Schritte des Projekts kurz dokumentiert.

Resümee:               

  • Wir hatten alle viel Spaß! (genauso wie die Zuschauer)
  • Wir wissen jetzt wie viele Stufen vom Erdgeschoss in den vierten Stock zu unserem Klassenraum führen!
  • Wir können manches als Vorbereitung für unsere Gesellenprüfung nutzen!
  • Und ganz wichtig:
    Die steinernen Figuren müssen in diesem Winter nicht frieren!


 

 

 

 

 

 

 

 

Von: Maßschneiderklasse 17+, Franziska van Empel

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