BBS1 - Berufsbildende Schule Mainz: Guernica, Café con leche, Museo del Jamón ….
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09.06.18

Guernica, Café con leche, Museo del Jamón ….

Sonntag - 15:30Uhr – Flughafen Frankfurt - Terminal 2

Hier startete unsere Berufsschulklasse im März 2018 zur Studienfahrt nach Madrid! Allen war längst klar: für diesen famosen Gesamtpreis würden wir so schnell nicht wieder nach Madrid kommen. Während wir noch mit diversen Erwartungen am Gate saßen, konnten wir nicht ahnen, dass diese Fahrt ein Ereignis sein würde, von dem wir noch lange zehren werden.

Nach kurzem  Flug landeten wir pünktlich in Madrid und gelangten schnell zu unserem Hostal, ein Wochenticket für die Metro wurde auch direkt gekauft. Begleitet und geleitet wurden wir von unserer Englischlehrerin Frau Führich-Albert und unserem Religionslehrer,  Herrn Schäfer. Beide kannten sich bereits exzellent in der pulsierenden Metropole aus, da sie schon etliche Male dort verweilten. Im Hostal fanden wir gastfreundliche Inhaber, saubere Zimmer sowie Bäder und - heutzutage „über“lebenswichtig: ausreichend Steckdosen und schnelles/kostenloses W-Lan. Das Frühstück  war frisch und ausreichend, und jeder hatte hier die Qual der Wahl. Die Lage des Hostals war äußerst zentral, wodurch wir die verschiedenen Sehenswürdigkeiten der Innenstadt schnell erreichen konnten.

Am ersten Tag bekamen wir zunächst zur Orientierung eine kleine Stadtführung Mehrere Supermärkte im unmittelbarem Umkreis des Hostals bieten zu ähnlichen Preisen wie in Deutschland alles, was im Alltag benötigt wird.

Was uns nun in der Woche bevorstand, war ein gut gefülltes und abwechslungsreiches  Programm, welches aber jeden Tag ausreichend Freizeit ließ, um auf eigene Faust die höchstgelegene Hauptstadt Europas kennenzulernen. Der tägliche Anlaufpunkt war für uns mittags immer das ‚Museo del Jamón‘ (eines der besten Museen), in dem wir für einen € ein großes Schinken-Käse- oder Salami-Baguette erwerben konnten. Zudem gab es immer großzügige Puffer, um spontan optionale Ausflüge unternehmen zu können, , wie z. Bsp. zum Königsschloss, dem Estadio Santiago Bernabéu oder einfach einen café solo oder café con leche in gemütlichen, teils modernen teils uralten Kaffeehäusern zu trinken. Das Museo del Prado, das Museo Thyssen-Bornemisza und das Museo National Reina Sofia  waren einmalige Erlebnisse. Wir haben hier u.a. Picassos Guernica und die Triptychen von Hieronymus Bosch gesehen. Werke, mit denen wir uns zuvor im Religionsunterricht bei Herrn Schäfer beschäftigt hatten. Ein weiteres Highlight war die Stadtrundfahrt per Fahrrad (acht KM, humanes Tempo), die Frau Führich-Albert organisierte. Eine Tour durch viele Stadtviertel mit Blicken auf wunderbare Straßen, Parks und Plätze der Stadt.

Die imposanteste Vorzeige-Einkaufsstraße der Stadt ist die "Gran Via", auf der man von A bis Z alles findet. Ein besonderer und absoluter Höhepunkt war für mich der außerplanmäßige Besuch der Dachterrasse des Círculo de las Bellas Artes, auf der sich uns bei Lounge-Musik und einem café con leche ein herausragendes Panorama mit Blick auf die Gran Via und über die ganze Stadt bot.

Eine Exkursion führte uns dann auch nach Toledo. Die mittelalterlichen Gassen schlängeln sich über einen Hügel, und die Stadt glänzt mit einer wuchtigen Kathedrale, deren Turm wir besteigen durften. Aufmerksam wurden wir auf die wechselhafte Geschichte Spaniens. Muslime, Juden und Christen haben hier über mehrere Jahrhunderte friedlich zusammen gelebt. Diese Gruppen haben auch die Architektur der Stadt geprägt. Gegen Abend kehrten wir immer in Tapas-Bars oder spanischen Restaurants ein, wobei jeder selbst entscheiden konnte, wie und wo er essen wollte. Keinesfalls kann Madrid über einen Mangel an Restaurants und Kneipen klagen. Es ist immer was Leckeres zu finden. Selbstverständlich hier nur ein kleiner Einblick von dem erfolgen, was wir in einer Woche alles erlebt haben. Aber wir können sagen, dass wir alle gerne auch länger geblieben wären.

Nun, warum soll denn eine Berufsschulklasse einer technischen Fachrichtung diese Studienfahrt machen?
Ganz einfach: sie dient dazu, kostengünstig und mit tollem Programm den Horizont zu erweitern und mal über den Tellerrand schauen zu können!
Die Planung und Durchführung verlief reibungslos und die Lehrer waren dazu ortskundig. Ich persönlich kann es jedem, der zögert nur ausdrücklich empfehlen! Es lohnt sich.

Also: auf nach Spanien, sammelt Eure eigenen Erfahrungen und entdeckt Neues!.
Worauf wollt ihr warten?

 

 

 

 

 

 

 

 

Von: Philipp Schreiner

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