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20.04.18

Leben, Lernen und Arbeiten in Krakau

Bereits zum vierten Mal besuchten 10 Auszubildende der Bereiche Kfz-Mechatronik, Feinwerkmechanik und Industriemechanik unsere polnische Partnerschule ZSM1 in Krakau. Neben einem technischen Projekt konnten die Jugendlichen auch die kulturelle Vielfalt des Landes erfahren.

Auf dem umfangreichen Programm stand zunächst ein Schweißkurs, in dem die Auszubildenden die vielseitigen Schweißverfahren kennenlernen und auch praktisch erproben konnten.

Im Mittelpunkt der Begegnung stand die binationale Arbeit an einem technischen Projekt, bei dem ein "Magischer Würfel" gebaut wurde. Dazu waren neben umfangreichen Lötarbeiten auch Programmierkenntnisse für Speicher-IC´s gefragt. Am Ende konnten sich die Auszubildenden über Würfel freuen, bei denen LEDs in frei programmierbaren Abfolgen aufleuchten und blinken.
Bei der abschließenden Präsentation, die auf Englisch erfolgte, konnten die Jugendlichen aus Polen und Deutschland ihre Sprachkenntnisse anwenden und vertiefen.

Neben der Arbeit kamen aber auch die kulturellen Aspekte der zweitgrößten polnischen Stadt mit ihrer imposanten Geschichte nicht zu kurz. Der Besuch der Salzmine in Wieliczka, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, war ebenso beeindruckend wie das historische Krakau mit dem Wawelschloss und dem größten Marktplatz Europas.

Ein Höhepunkt ganz anderer Art erfolgte beim Besuch des Konzentrations- und Massenvernichtungslagers Auschwitz-Birkenau, der uns die dunklen Seiten unserer Geschichte vor Augen führte und für die Grausamkeiten sensibilisierte, die von Menschen an ihren Mitmenschen verübt wurden. In den Diskussionen am Abend, in denen Lehrer wie Schüler die Eindrücke emotional verarbeiteten, zeigte sich der hohe Grad an Betroffenheit. Auschwitz berührt auch heute noch und darf nicht vergessen werden.

Den betreuenden polnischen Lehrkräften, besonders Frau Alicja Grzywaczyk, sei herzlich gedankt für ihren unermüdlichen Einsatz und ihre offene und herzliche Art, die unseren Austausch zu einem Besuch bei Freunden werden ließ.
Unterstützt wurde die Begegnung durch Mittel des Deutsch-Polnischen Jugendwerkes (DPJW), unserem Förderverein sowie der Stiftung Polenkontakte, die die kulturellen Aspekte der Reise ermöglicht hat.

Abschließend lässt sich sagen, dass die Schülerinnen und Schüler viel Gemeinsames und Verbindendes entdeckten und sich schon jetzt auf den Gegenbesuch ihrer polnischen Partner im Herbst in Mainz freuen, bei dem sie ein neues Projekt mit technischem Schwerpunkt realisieren werden.

Dann gilt es erneut die europäische Idee zu bekräftigen und das Motto unseres Austausches zu (er-)leben, denn "Europa lebt vom Mitmachen".

 

 

 

 

 

 

Von: OStR' Sabina Homann-Grabbe, StD Frank Wiß

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