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25.03.19

Mund auf - Küchlein rein… Wunscherfüller sein!

Unter diesem Motto fand am 04.02.19. eine Kuchenspende- und Verkaufsaktion im großen Lehrerzimmer der BBS I statt. Die Ethikkurse des beruflichen Gymnasiums organisierten den Kuchenverkauf auf Spendenbasis unter der Leitung von Frau Nikopoulou, die diese Aktion zusammen mit Frau Pitton der BBS III gestartet hatte. Die Spenden waren für das rein ehrenamtlich getragene Projekt des ASB-Wünschewagen, das ausschließlich aus Spenden finanziert wird. Vermutlich kommt nun bei dem ein oder anderen die Frage auf, was denn der Wünschewagen überhaupt ist. Auf den ersten Blick handelt es sich um einen Krankenwagen, der lediglich ungewöhnlich und auffällig lackiert ist. Doch dieser Krankenwagen erreicht Ziele, wie kein anderer, denn er ermöglicht sterbenskranken Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen besonderen Herzenswunsch: sie können mit ihren Angehörigen noch einmal ihren Lieblingsort besuchen.

Im Zuge unserer Unterrichtsreihe über ehrenamtliche Arbeit haben wir uns gemeinsam mit unserer Lehrerin über den Wünschewagen informiert und waren begeistert und beeindruckt von dem Einsatz der ehrenamtlichen Helfer. Die meisten von uns hatten zuvor noch nie von diesem Projekt gehört, doch wir waren schnell motiviert, den Vorschlag unserer Lehrerin zu einer Spendenaktion gemeinsam wahr werden zu lassen. Im Unterricht teilten wir uns dann die Arbeit in Gruppen auf und gestalteten Infoflyer und Plakate, um die Lehrer über diese Aktion aufzuklären und sie dafür zu begeistern. Am 04.02.19 war es dann soweit: nachdem wir unsere Kuchen, Flyer und Plakate hergerichtet hatten, startete die Spendenaktion. Mit einem gutem Ergebnis: am Ende des Tages hatten sich die vielen selbst gebackenen Kuchen in eine stattliche Spende von 240 € verwandelt.

In der Woche darauf, am 11.02.19, besuchten uns einige Helfer des ASB-Wünschewagen und erzählten uns von ihrer Arbeit und gaben uns die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Vor allem aber hatten sie einen Wünschewagen mitgebracht, den wir uns ansehen konnten, um so ein Gefühl für das Erlebnis der kranken Menschen zu bekommen.

Eine der beeindruckendsten Schilderungen handelte von den Auswirkungen des Projektes auf die Betroffenen. Menschen die zuvor depressiv waren und zum Beispiel keine Motivation mehr hatten, etwas zu erleben, wandelten sich nach diesem Tag völlig und erlebten ihre Zeit danach wieder mit Freude. Auch bei vielen Angehörigen war eine Wandlung dieser Art zu erkennen.

Zum Abschluss dieser Aktion bedankten wir uns bei den Helfern, für die Einblicke, die sie uns ermöglicht hatten und überreichten ihnen unsere Spende von 260 €. Nach der Begegnung wurde uns erst so richtig bewusst, dass man schon durch ein bisschen Eigeninitiative viel bei ehrenamtlichen Projekten bewirken kann. Wir sind alle froh, dass wir durch unsere Spende dieses Projekt unterstützen konnten. Und wer weiss, welchen Wunsch der Wünschewagen dadurch erfüllen kann? 

 

 

 

 

 

 

Von: Irini Nikopoulou

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