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12.03.18

Schulung zum Thema „Rund um die Tapete“

Am 15.und 16. Februar konnten 15 Auszubildende der Raumausstatterklasse (RS15+) und 15 Auszubildende der Maler- und Lackiererklasse (ML15) an einer Schulung zum Thema „Rund um die Tapete“ teilnehmen. Die Leitung erfolgte von Herrn Karthaus, welcher im Auftrag der Tapetenstiftung unterwegs war. Ort des Seminars war die Handwerkskammer in Mainz-Hechtsheim unter Aufsicht von Herrn Bolenz.

Nach kurzer Begrüßung um 8:00 Uhr begannen wir mit einer theoretischen Einführung über die Grundlagen des ordentlichen Tapezierens. Das Grundlegendste hierbei ist ein sauberer Untergrund. Herr Karthaus gab uns hervorragende Beispiele um einen tapezierfähigen Untergrund herzustellen. Durch seine anschauliche Erzählweise war dies sehr kurzweilig und informativ, jeder konnte neue Herangehensweisen und Tipps aufsammeln. Vor Allem war es vielen von uns nicht bewusst, dass man beim Tapetenentfernen schon grundlegende Dinge für das spätere tapezieren nicht fachgerecht ausführen kann. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Vermischen von Wasser mit Spülmittel zum Entfernen von Tapeten. Fette und Ölspuren blieben hierbei auf der Wand zurück, was zur Folge haben kann, dass die neu zu tapezierende Tapete nicht den richtigen Halt auf dieser findet.

Nachdem wir die Untergrundvorbereitung abgeschlossen hatten, erläuterte uns der Seminarleiter die richtige Herangehensweise bei der ersten zu tapezierenden Bahn. Je nach dem welche Art von Tapete verwendet wird muss man hierbei auf Rapport, Bahnlänge, Bahnmitte, Wandmitte oder auch auf die Musterausrichtung achten. Schon beim öffnen der Tapetenrollen muss man beispielsweise die korrekte Chargennummer kontrollieren und den Beipackzettel beachten. Auf diesem befinden sich Informationen über die Herangehensweise beim Tapezieren. Besonders interessant war Herr Karthaus Vorgehen beim zuschneiden von Rapporttapeten mit Versatz. Hier verwendete er ein zu einem Dreieck geformtes Metermaß, mit welchem er sich die Musteransätze der nebeneinanderliegenden Tapetenbahnen markierte. Dies nannte er das „magische V“.

Nach kurzer Frühstückspause, welche freundlicher Weise von der Malerfirma Schmidt aus Hahnheim gesponsert wurde, gingen wir in die Praxis über. Hierfür bildeten wir Zweiergruppen. Jedes Team startete in einer eigenen Kabine. Dank der großen Auswahl an verschiedenen Mustertapeten der Firma A.S. Création war hier sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene etwas Passendes dabei. Herr Karthaus war jederzeit für Fragen offen und sehr hilfsbereit. Kniffelige Stellen wie Innenecken und Türrahmen wurden dadurch erfolgreich überwunden.

Nach einem kleinen Arbeitsblatt zur Wissenskontrolle wurden die Kabinen noch gereinigt und Tapetenreste entsorgt.

Interessant wurde es nochmal, als wir von Herrn Karthaus über neue Tapeteninnovationen informiert wurden. Aktuell befindet sich eine LED-Tapete in der Entwicklung, welche verschiedene Muster und Farben widerspiegeln kann und auch das Fernsehen soll schon bald mit Tapete als Bildschirm möglich sein.

Nach einer kurzen Verabschiedung bedankten wir uns bei Herrn Karthaus und das Seminar war erfolgreich beendet. An dieser Stelle möchten wir uns noch bei der Handwerkskammer Rheinhessen bedanken, die uns freundlicherweise den Raum zur Verfügung gestellt hat. Danke auch an der Förderverein der BBS1 Mainz für die finanzielle Unterstützung des Seminars.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von: Daniel Bohn und Maximilian Wohn (ML15)

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