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24.03.22

ERASMUS – Flipper-Projekt erfolgreich fortgesetzt

Nach dem erfolgreichen Start des europäischen Flipperprojektes „EDU-Play 4.0“ im vergangenen Jahr in Mainz fand jetzt die Fortsetzung im tschechischen Rakovnik statt. Vom 14. bis 23. März arbeiteten 30 Jugendliche aus Tschechien, Polen und Deutschland in trinationalen Gruppen an den elektrischen Komponenten und der Gestaltung des Spielfeldes.

Die erste Gruppe „Design and 3D Printing“ beschäftigte sich mit der Erstellung von CAD-Zeichnungen der Spielfeldkomponenten und dem anschließenden Ausdruck auf den 3D-Druckern. Dabei waren die Jugendlichen begeistert von der sehr guten technischen Ausstattung und der außergewöhnlichen Unterstützung durch die Lehrer der tschechischen Partnerschule SPŠ Rakovník.

Die zweite Gruppe „Construction“ montierte die Komponenten in den Flippergehäusen. Besondere Aufmerksamkeit galt dabei dem exakten Arbeiten bei der Kalibrierung der Bauteile.

In der dritten Gruppe „Wiring“ wurden die elektrischen Komponenten verlötet und für die elektrische Ansteuerung vorbereitet.

Die vierte Gruppe „Public Relations“ kümmerte sich um die umfangreiche Dokumentation sowie die Abschlusspräsentation des Projektes. Dabei entstand neben einem Fotobuch und einer PowerPoint Präsentation auch eine Videodokumentation. 

Alle Gruppen kommunizierten in der Projektsprache Englisch, wobei sie einerseits ihren Wortschatz im technischen Englisch deutlich erweiterten, sowie andererseits ihre interkulturellen Kompetenzen stärken konnten.

Die Feinwerk- und Industriemechaniker unserer Schule äußerten sich in den zahlreichen Feedbackrunden überaus positiv: „sehr nette Lehrer, die auch Freiraum für eigene Ideen lassen“, „sehr intensiver Austausch mit den Polen und Tschechen“, „Vorwissen in CAD und 3D-Druck konnte eingebracht werden, aber ich konnte noch vieles dazulernen“ waren nur einige Statements.

Neben der gemeinsamen Arbeit haben alle Teilnehmenden sehr viel Zeit miteinander verbracht. Auf einer GPS Stadtrallye durch Rakovnik, beim Bowling, bei einer Wanderung in der Umgebung oder im Motorradmuseum suchten die Jugendlichen immer wieder den Austausch miteinander. Bei einer Exkursion nach Prag wurde bei einem Blick in den Garten der deutschen Botschaft der Grundstein der deutschen Wiedervereinigung erlebbar. Ebenso beeindruckend war der Besuch der Prager Burg und der Altstadt. Natürlich durfte auch eine Brauereibesichtigung in Pilsen nicht fehlen.

Alle Beteiligten sind gespannt auf die Fortsetzung des von der EU geförderten Projektes im Juni 2022 in Krakau, bei der dann die elektronische Programmierung des Displays und die Endmontage erfolgen. Die Vorbereitungen hierzu haben bereits begonnen.

Wir freuen uns, durch dieses Projekt auch unter dem Eindruck der Pandemie und des Krieges in der Ukraine das Motto unserer Schule „Europa lebt vom Mitmachen“ mit einem weiteren Baustein unterstützen zu können.

 

 

 

 

 

 

 

Von: Sabina Homann-Grabbe und Frank Wiß

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