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21.09.19

Erasmus + verbindet Mainzer und Krakauer Schüler

Zehn Auszubildende der Bereiche Kfz-Mechatronik, Mechatronik, Feinwerkmechanik sowie zwei Schülerinnen der HBF Medien besuchten unsere polnische Partnerschule ZSM1 in Krakau. Nach der erfolgreichen Begegnung im April in Mainz stand nun der Gegenbesuch in der polnischen Metropole an der Weichsel an.

Im Mittelpunkt der Begegnung stand die binationale Arbeit an einem technischen Projekt, bei dem ein E-Bike und ein E-Dreirad-Tandem gebaut wurden. Hierfür mussten die Auszubildenden zwei funktionstüchtige Bikes zusammenschrauben, die Motoren anbringen und richtig verkabeln, Bremsen einstellen und vieles mehr. Am Ende einer intensiven Arbeitswoche entstanden aus vielen Teilen zwei funktionstüchtige E-Bikes. Außerdem wurden eine umfangreiche Bild- und Textdokumentation erstellt. Bei allen Arbeiten haben die Jugendlichen sehr gut ihre in der Ausbildung erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten eingesetzt.

Bei der abschließenden Präsentation, die in der Projektsprache Englisch und Polnisch erfolgte, wurden die fertigen Produkte schließlich dem interessierten Publikum vorgestellt. Sogar Radio Krakau war vor Ort, um über das Projekt zu berichten. Das E-Dreirad-Tandem wurde dann im Beisein der Dezernentin für Seniorenpolitik der Stadt Krakau an die Bewohner eines Seniorenheims überreicht.

Neben der Arbeit kamen aber auch die kulturellen Aspekte der zweitgrößten polnischen Stadt mit ihrer imposanten Geschichte nicht zu kurz. Der Besuch der Salzmine in Wieliczka, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, war ebenso beeindruckend wie das jüdische und historische Krakau mit dem Wawelschloss und dem größten Marktplatz Europas.

Ein Höhepunkt ganz anderer Art erfolgte beim Besuch des Konzentrations- und Massenvernichtungslagers Auschwitz-Birkenau, der uns die dunklen Seiten unserer Geschichte vor Augen führte und für die Grausamkeiten sensibilisierte, die von Menschen an ihren Mitmenschen verübt wurden. In den Diskussionen am Abend, in denen Lehrer wie Schüler die Eindrücke emotional verarbeiteten, zeigte sich der hohe Grad an Betroffenheit. Auschwitz berührt auch heute noch und darf nicht vergessen werden.

Den betreuenden polnischen Lehrkräften, besonders der Schulleiterin Frau Barbara Szymoniak und Frau Danuta Pokrzywka, danken wir herzlich für ihren unermüdlichen Einsatz und ihre offene und herzliche Art, die unseren Austausch zum 10-jährigen Jubiläum der Schulpartnerschaft zu einem Besuch bei Freunden werden ließ. Viele weitere polnische Kolleginnen und Kollegen haben den Austausch tatkräftig unterstützt.

Gefördert wurde die Begegnung durch Mittel des Erasmus+ - Programms der Europäischen Union, unseren Förderverein sowie die Stiftung Polenkontakte, die die kulturellen Aspekte der Reise ermöglicht hat.

Abschließend lässt sich sagen, dass die Schülerinnen und Schüler viel Gemeinsames und Verbindendes entdecken konnten und sich schon jetzt auf die kommenden Besuche freuen. Dann gilt es erneut die europäische Idee zu bekräftigen und das Motto unseres Austausches zu (er-)leben, denn „Europa lebt vom Mitmachen“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von: StR Christian Hüsch, OStR' Sabina Homann-Grabbe, StD Frank Wiß

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