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29.08.16

HWK unterstützt europäische Austauschprogramme

Auch im Handwerk werden die Anforderungen an zukünftige Fach- und Führungskräfte immer internationaler. Aufträge im europäischen Ausland oder Kollegen aus vielen anderen europäischen Ländern gehören in fast allen Betrieben an die Tagesordnung.

Die Handwerkskammer Rheinhessen (HWK) unterstützt daher die zahlreichen Austauschprogramme der Schule mit einem Geldbetrag von 8.000 Euro an den Förderverein. Die Schule ist für ihr Engagement erst im Februar 2016 mit dem Zertifikat „Europaschule des Landes Rheinland-Pfalz“ ausgezeichnet worden.

Diese Auszeichnung wurde im Sommer mit einem großen Europafest gemeinsam mit den Vertretern der 8 Partnerschulen gefeiert. Als sichtbares Zeichen wurde eine 4m hohe Partnerschaftsstele eingeweiht.

 

„Junge Auszubildende im Handwerk müssen auf die großen internationalen Anforderungen vorbereitet werden“, erläutert Anja Obermann, Hauptgeschäftsführerin der HWK die Motivation der Kammer zur Unterstützung der Schule. „Wir sehen im Angebot von ein- und mehrwöchigen Praktika im Ausland wichtige Elemente zur beruflichen und individuellen Persönlichkeitsbildung. Gerade im Elektro- und Kfz-Bereich gibt es intensive Kontakte ins europäische Ausland, besonders in die polnischen Städte Racibórz und Krakau“ so Obermann.

Durch die Teilnahme an den Austauschprogrammen erfahren die Jugendlichen die Bedeutung und die Möglichkeiten der beruflichen Mobilität. Die Jugendbegegnungen erfolgen in enger Abstimmung mit den Ausbildungsbetrieben im Hinblick auf die Programmgestaltung. Die Auszubildenden erfahren, dass länderübergreifend überwiegend ähnliche Arbeitsabläufe in den Betrieben üblich sind. Es gebe aber auch jeweils länderspezifische Besonderheiten.

Schulleiter Georg Sternal und Frank Wiß, Vorsitzender des Fördervereins, bedanken sich bei der HWK für die tolle Unterstützung: „Gemeinsam mit den betreuenden Lehrkräften werden wir auch weiterhin die Partnerschulen mit Schulen in Frankreich, Polen, Dänemark und England pflegen und ausbauen. Die Kontakte mit ausländischen Jugendlichen und Betrieben sind den Auszubildenden nachhaltig in Erinnerung und tragen so zu einer breit aufgestellten Persönlichkeitsbildung bei.“ Die Jugendlichen erfahren zudem die Bedeutung der Fremdsprachenkenntnisse, die ihnen die Kommunikation in den ausländischen Betrieben oftmals erst ermöglichen.

Auch für das kommende Schuljahr sind bereits einige Begegnungen geplant und in Vorbereitung. Für deren Förderung kommt die großzügige Hilfe durch die HWK gerade recht. Die BBS1 bleibt damit ihrem Motto „Europa lebt vom Mitmachen“ auch weiterhin treu.

 

 

Von: Frank Wiß, StD

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