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02.05.17

Automatisierer besuchen Technologieereignis

In diesem Jahr besuchten insgesamt wieder über 50 Schüler der Berufsbilder Elektroniker für Betriebstechnik, Mechatroniker sowie Fachschüler der Automatisierungstechnik für mehrere Tage die Hannovermesse für Industrie (HMI), dem weltweit wichtigsten Technologie-Ereignis und Leitmesse der Industrieautomatisierung. Mehr als 6.500 Unternehmen aus 65 Ländern präsentierten sich in Hannover und stellten ihre neuesten Entwicklungen und Innovationen einem breiten Fachpublikum vor. Das diesjährige Leitthema lautete "Industrie 4.0" und rückte die zunehmende Vernetzung aller Bereiche der Industrie in den Mittelpunkt. Weiterhin standen Innovationen im Bereich der regenerativen Energietechnik und der Elektromobilität im Vordergrund. Einen besonderen Schwerpunkt bildete in diesem Jahr wieder die "greentelligence". Die Schüler hatten auf der Messe die Möglichkeit sich ausgiebig über neue Trends und Entwicklungen im Bereich der industriellen Automatisierung zu informieren. Sie nutzten weiterhin die Möglichkeit mit Ausstellern direkt in Kontakt zu treten, Verbindungen zu knüpfen und teils sogar gemeinsame Projektideen abzustimmen.

Ergänzt wurde die Exkursion zur Hannovermesse von einem Rahmenprogramm, bei dem die Teilnehmer und Teilnehmerinnen auch an einer Stadtführung durch Hannover teilnahmen. An dieser hatte man die Möglichkeit die Innenstadt Hannover plötzlich unter anderen Gesichtspunkten zu sehen, die vielfältig vorhandene Straßenkunst zu erkunden oder im Barockgarten der Herrenhäuser Gärten das schöne Wetter zu genießen. Ein besonderes Highlight bildete in diesem sicherlich die Besichtigung der historischen Grotte, die die Künstlerin Niki de Saint Phalle im Auftrag der Stadt Hannover künstlerisch umgestaltete.
Neben den vielen kulturellen Programmpunkten gehörte neben einer Besichtigung der Salzgitter Flachstahl AG auch eine Besichtigung das Volkswagenwerkes zum Programm, das in Hannover-Stöcken ein Gelände von rund 1,1 Millionen m² umfasst. Das Werk produziert seit 1956 vorrangig den VW Transporter sowie den Multivan der Baureihe T6. Seit dem Jahr 2012 wird zusätzlich der VW Amarok, sowie die Karosserie des Porsche Panamera gefertigt. Bei einem ca. sechs Kilometer langen Fußweg durch die Produktion bekamen die Schüler einen nachhaltigen Eindruck von einer voll automatisierten Fertigung auf höchstem Niveau. So konnten sie u. a. den ca. 2000 eingesetzten Robotern direkt beim Verfahren, Schweißen und Handhaben von Karosserieteilen "über die Schulter schauen" und bekamen einen unmittelbaren Eindruck davon, was es heißt, wenn Pressen mit einer Kraft von ca. 100 Mio. Newton (umgerechnet ca. 10000 Tonnen) Stahlblech verformen. Das "Lernen mit allen Sinnen" hatte hier eine ganz besondere Qualität ...

Abschluss der Exkursion bildete ein Besuch des Gemeinschaftskraftwerks Stöcken, das rund 50% des Strombedarfs der Landeshauptstadt aufbringt. Absolutes Highlight der Exkursion nach Hannover war sicherlich für alle der Besuch im Variete GOP, bei dem international ausgezeichnete Künstlerinnen und Künstler Ihre Darbietungen präsentierten. Für alle Anwesenden ein sicherlich unvergessliches Erlebnis.
 
Aufgrund der sehr großen positiven Resonanz zu dieser Fahrt wird die Exkursion nach Hannover auch im nächsten Jahr wieder auf dem Jahresplan der Automatisierer zu finden sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

Von: Dipl.-Ing Markus Musielack, OStR

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