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„EDU-Charge 4.0“ - ein erfolgreiches deutsch-polnisches Technikprojekt

20.05.2025

Zehn polnische Jugendliche der Krakauer Partnerschule Zespół Szkół Mechanicznych nr 1 (ZSM 1) arbeiteten mit zehn Auszubildenden der BBS1 eine Woche lang vom 7. bis 14. Mai 2025 in Mainz an einem mechatronischen System. Die Jugendlichen agierten in binationalen Teams an der Umsetzung einer anspruchsvollen Aufgabe: Gemeinsam wurde eine Handy-Ladestation gebaut, an der gleichzeitig 4 Handys kabellos (wireless) und konventionell aufgeladen werden können und die ab sofort als Kommunikations-Center im Aufenthaltsraum der Schule steht. Die „Europasterne“ des Projektlogos werden durch eine elektronische Steuerung abwechselnd illuminiert, was der Station eine besondere Wertigkeit verleiht. Mit großem Engagement haben die Jugendlichen die Aufgabe bewältigt und dabei neben ihren beruflichen Fähigkeiten aus dem Metall- und Elektrobereich auch kreativ eigene Ideen eingebracht.

Betreut wurden die Jugendlichen auf polnischer Seite von der Englischlehrerin Alicja Grzywaczyk sowie der Deutschlehrerin Katarzyna Wędrychowicz und auf deutscher Seite von der Englischlehrerin Sabina Homann-Grabbe, der Deutschlehrerin Rebecca Schuberth sowie den Techniklehrern Adrian Berg und Frank Wiß. Das Betreuerteam lobt die engagierte Mitarbeit der Jugendlichen: „Wir haben bewusst Schüler und Auszubildende aus den verschiedenen Berufsfeldern Metalltechnik und Elektrotechnik für das Projekt ausgewählt, damit diese fächerübergreifend zusammenarbeiten können. Die Auszubildenden haben ihre Kenntnisse aus der Ausbildung hervorragend eingebracht, bis das fertige Produkt nach vier Tagen intensiver Projektarbeit schließlich erfolgreich vor einem großen Publikum präsentiert werden konnte.“ Wichtig ist neben einer ausführlichen Projektdokumentation und der Präsentation in englischer Sprache die länderübergreifende Kooperation als Vorbereitung auf das spätere Berufsleben.

Der „Europatag“ am 9. Mai wurde im Rahmen der „Europawochen 2025“ der Landesregierung Rheinland-Pfalz durch einen eigenen Programmpunkt mit der Begegnung mit dem Verein „Wheels for Europe“ gebührend gewürdigt. In einem Gespräch mit dem Landtagsabgeordneten und Vizepräsidenten des Partnerschaftsverbandes Rheinland-Pfalz Thomas Barth wurden die historische Bedeutung und die aktuellen Entwicklungen besprochen.

Im umfangreichen Rahmenprogramm wurde bei einer interessanten Führung bei der Mainzer Mobilität die aktuelle Ausrichtung auf umweltfreundliche Antriebskonzepte vorgestellt. Außerdem verbrachten die Jugendlichen viel gemeinsame Freizeit bei einer Stadtrallye in Mainz, einem Flipperturnier, einer Wanderung im Welterbe Mittelrheintal oder beim Besuch des Technik-Museums in Speyer.

Ein herzliches Dankeschön für die Mitwirkung geht an alle beteiligten Kolleginnen und Kollegen der BBS1. Die Begegnung wurde außerdem unterstützt vom Deutsch-polnischen Jugendwerk DPJW, dem Partnerschaftsverband Rheinland-Pfalz/4er-Netzwerk e.V., der Landesregierung Rheinland-Pfalz und den Fördervereinen der beiden Schulen.

Wir freuen uns über dieses erfolgreiche Projekt der gelebten Partnerschaft unter dem Motto „Europa lebt vom Mitmachen“.

Von: OStR´Sabina Homann-Grabbe und StD Frank Wiß,