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Junge Bildhauerin bekommt Gesellenbrief und ist Jahrgangsbeste

24.09.2025

Zoe Maxime Schroeder hat es geschafft – sie ist nicht nur die Jahrgangsbeste ihrer Innung (Steinmetz & Steinbildhauer Innung Wiesbaden-Rheingau-Taunus) sondern zugleich die beste Auszubildende der Kreishandwerkerschaft Wiesbaden-Rheingau-Taunus in diesem Jahr.

Die junge Frau ließ sich im Betrieb „Marmor Wagner“ in Mainz-Kostheim zur Steinbildhauerin ausbilden.  Der Inhaber Jan Triffterer, der zugleich ihr Ausbilder gewesen ist, war vor einiger Zeit selbst Schüler an unserer Schule.

Sowohl in der Theorie als auch in der Praxis konnte sie voll überzeugen. So wurde sie gemeinsam mit ca. 300 anderen Auszubildenden aus den verschiedensten Innungen am Samstag, dem 06.09.2025, im Rahmen einer Freisprechungsfeier in ihren Berufsstand entlassen. Die Freisprechungsfeier selbst fand in Wiesbaden in der Britta-Arena statt.

Der Obermeister der Steinmetz- & Steinbildhauerinnung Wiesbaden-Rheingau-Taunus und Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Wiesbaden-Rheingau-Taunus, Holger Balz, würdigte in seiner Rede die Leistungen aller Auszubildenden. Landrat Sandro-Zehner erwähnte den derzeitigen Fachkräftemangel und sprach die freigesprochenen Gesellen direkt an, indem er sinngemäß zum Ausdruck brachte: „ihr seid die (bessere) Alternative unserer Gesellschaft“.

Es war eine würdige Freisprechungsfeier. Auf die Frage des Moderators an Zoe Maxime Schroeder, weshalb denn junge Frauen den Beruf der Steinmetzin und Steinbildhauerin erlernen sollten, entgegnete sie: „Weil es Frauen genauso gut können, wie die Männer“ … Souverän!

Bilder: Kreishandwerkerschaft Wiesbaden-Rheingau-Taunus KöR

Von: Stephan Richter